Freitag, 7. November 2008

St. Jacobs Farmers Market

Die letzten beiden Samstage, also bis etwa 15:00 hab ich, teilweise allein oder zusammen mit Christian und Belen, damit verbracht ins benachbarte St. Jacobs zu fahren und mir den dortigen Bauernmarkt etwas genauer anzuschauen. Am Anfang findet man natuerlich die typischen Tant-Buden, die es auf jedem Markt auf dieser Erde gibt, also jene wo man alles das, was man nicht braucht kaufen kann. Nur werden hier diese Buden nicht von Vietnamessen sondern von Chinesen oder Hispanics betrieben. Hat man diesen anfaenglichen Schock ueberwunden, kommt man zu dem Teil des Marktes, auf dem die hiesigen Bauern und Landwirtschafttreibenden ihre Produkte feilbieten. Unter diesen Haendlern, findet man hier in grosser Anzahl auch Mennoniten, die Ende des 18. Jahrhunderts in die Region immigrierten. Diese sind an ihren leicht altmodisch erscheinenden Kleider und die Frauen am traditionellen Kopfbedeckung zu erkennen.
Auf dem Markt unter freien Himmel findet man neben Obst und Gemuese auch diverse Honig und Marmeladen im Angebot. Betritt am nun die Hauptmarkthalle, so findet man hier Wurst und Fleischprodukte sowie Backwaren. Das Angebot bei den Wustwaren reicht von Schinken und Salami auch ueber kleine und sehr leckere Knacker bis hin zu Bratwuersten, oder was ich als solche bezeichnen will. Die Baecker der Markthalle, bieten neben den hier ueblichen Bagels, die eigentlich ganz lecker sind auch jede Menge Suesskram, wie Kekse an. Was eigentlich fuer manche hier wichtig erscheint, man kann auch Brot kaufen, was dem deutschen zum verwechseln aehnlich sieht und nicht so fluffig wie das kanadische ist. Christian hatte sich dann doch eher fuer ein Weissbrot franzoesischer Machart entschieden, aber ich denke, wir werden das Brot aber bei Gelegenheit mal testen. Bis dahin gibts hier mal noch nen paar Bilder:

St. Jacobs Famersmarket

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